Über uns

Wir, dass sind die Rudelchefin Karin, der Dosenöffner Jochen und der Ableger Jasmin.

Bevor wir uns kennenlernten, gehörten Hunde schon immer zu meinem Leben. Jochen mußte wohl oder übel mitspielen. Eigentlich war ein Hund für mich ein Familienmitglied zum Spazierengehen, mit Hundesport hatte ich nichts am Hut.

Es waren immer Mischlinge, die das Leben mit uns teilten, bis „Romy von Pallas Athene“, ein Langstockhaar Schäferhundwelpe, in unseren Haushalt einzog. Dass kam so: Wir wollten nach dem Tod unseres Mischlingsrüden „Arco“ wieder die Gesellschaft eines Hundes, aber da war ja noch Socke, unser Kater. Die Tierheimangestellten konnten uns nicht sagen, ob die Hunde katzenverträglich waren. Also blieb uns nur eine Alternative, ein Welpe mußte her. Nach einigen Telefonaten hatte ich Glück, eine Bekannte, die Schäferhunde züchtet, verkaufte Welpen. Also nichts wie hin. Jetzt hieß es eine Entscheidung treffen, welcher Welpe paßt zu uns? Nach reichlicher Überlegung entschieden wir uns für eine quirlige, freche Hündin namens „Romy von Pallas Athene“.

Als Romy 8 Monate alt war, überredete uns die Züchterin an einer Ausstellung des LSVD teilzunehmen. Nachdem Romy eine tolle Beurteilung bekommen hatte, entschlossen wir uns in den LSVD, unseren heutigen Zuchtverband, einzutreten. Hierauf folgten noch viele Ausstellungen und Romy lief immer unter den ersten. Im Jahr 2000 wurde sie Landesgruppensiegerin in NRW. Ebenfalls 2000 auch Bundessiegerin und im darauf folgenden Jahr verteidigte sie erfolgreich ihren Landessiegertitel.

Das war jedoch nicht alles, was sie vorzuweisen hatte. Inzwischen entdeckte ich die Liebe zu Hundesport und legte erfolgreich innerhalb von nur 1 ½ Jahren die BH, AD, SchH 1,2 und 3 ab.

Jetzt, so fanden wir zumindest, war es an der Zeit, einen Wurf aus ihr zu ziehen. Aber sie war anderer Meinung, nahm nicht auf. Das war eine große Enttäuschung.

Einige Wochen später bekamen wir eine 6 Monate alte Langstockhaar Schäferhündin angeboten. Da Romy´s Bruder der Vater dieser Hündin war, haben wir sie auch sofort gekauft. „Ayscha vom Settler Eck“ hielt bei uns Einzug.

Nach einem weiteren Deckversuch bei Romy war die Freude groß, sie war tragend. Diese Freude sollte aber nicht lange anhalten, bei der Geburt gab es Probleme. Wir fuhren in die Klinik, gerieten hier an einen Laien. Romy verblutete beim Kaiserschnitt und hinterließ uns als Erbe 8 gesunde Welpen. Nun war guter Rat teuer. 4 Welpen konnten in der Klinik bei einer Amme bleiben, die anderen 4 Welpen nahmen wir erst einmal mit nach Hause. Dank des großen Einsatzes der Mitglieder unseres Zuchtverbands war am übernächsten Tag eine Amme für diese 4 Welpen gefunden. Nach 4 Wochen kamen alle 8 Welpen wieder zu uns nach Hause. Mit 8 Wochen konnten die Waisen zu ihren neuen Besitzern umziehen.

Mittlerweile haben wir insgesamt 8 Würfe „GROSS“ gezogen und in gute Hände abgeben können.

Unsere jetzige Zuchthündin „Yolanda vom Bautzenwald“, genannt „Yojo“ wird zur Zeit von unserer Tochter Jasmin (Jahrgang 1998) geführt. Im November 2008 bestanden beide ihre erste Prüfung.

Unsere Hunde leben im Rudel. Die meiste Zeit des Tages sind sie bei uns im Haus. Ebenso können sie den ca. 1000qm großen Garten nutzen. Da wir am Ortsrand wohnen und eine Hobbylandwirtschaft betreiben, ist um uns herum nur Wiese und Wald, wo wir täglich ausgedehnte Spaziergänge unternehmen können. Wenn es mir eben möglich ist, nehme ich wenigstens 1 Hund (immer im Wechsel) mit, wenn ich irgendwo hinfahre. Ebenso sind unsere Hunde immer dabei, wenn wir mit dem Verband in Schulen oder Kindergärten gehen. (Unter dem Motto "keine Angst vor großen Hunden" und "richtiges Verhalten Kind und Hund").
 

alle Drei